Erläuterungen zu Begriffen, Einrichtungen und Verfahren rund um den MD-Campus
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Blog:Der Begriff Weblog ist eine Kreuzung aus den englischen Wörtern Web und Log (> Logbook > Schiffstagebuch). Häufig werden Weblogs als Blog abgekürzt. Unter einem Blog versteht man ein digitales Tagebuch, welches am Computer geschrieben und im World Wide Web veröffentlicht wird. Ein Blog ist somit eine Webseite, die persönliche und periodisch neue Einträge enthält. Ein Blog ist ein Medium zur Darstellung des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrung als auch der Kommunikation dienen und ist insofern mit dem Internetforum sehr verwandt. Die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als "bloggen" bezeichnet. | |
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Foren:Die Foren auf dem MD-Campus sind virtuelle Räume, in denen sich Mitarbeiter/innen der MDK zeit- und ortunabhängig zu bestimmten Fragestellungen oder auch nur rein informell austauschen können. Neben den Foren für bestimmte Kompetenzeinheiten (z.B. sozialmedizinische Expertengruppen, Facharztgruppen) der MDK finden Sie auch Foren zu Themen, die sich an größere Interessentenkreise wenden (z.B. Pflege). Sofern Sie Interesse an der Mitwirkung in einem Forum haben, wenden Sie sich bitte an den jeweiligen Moderator des betreffenden Forums. Eine Übersicht über die aktuellen online- Foren finden Sie im Wegweiser unter der Rubrik "Foren". | |
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Kurse:Die Kurse , die Sie auf dem MD-Campus finden, werden als Blended-Learning-Kurse durchgeführt. Dies bedeutet, dass ausgewählte Seminare aus dem MDS-Fortbildungsprogramm mit online-Aktivitäten auf dem MD-Campus kombiniert werden. Auf diesem Weg können Sie sich bereits vor dem Seminar mit den anderen Teilnehmern und dem Kursteam austauschen, Unterlagen herunterladen oder erste Lernaktivitäten durchführen. Nach dem Seminar besteht dann noch für einen bestimten Zeitraum die Möglichkeit, Fragen aus dem Seminar oder aus der Praxis online im Kursraum mit Ihrem Kurs zu erörtern. Die Anmeldung zu diesen Kursen erfolgt nach dem gleichen Verfahren wie alle anderen MDS-Seminare (Meldung der Teilnehmer über die entsprechenden Stellen (z.B. Personal- oder Fortbildungsabteilungen) in Ihrem MDK). Eine Übersicht über die aktuellen Blended-Learning-Kurse finden Sie im Wegweiser unter der Rubrik "Kurse". | |
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Mediathek:In der Mediathek wird für immatrikulierte MD-Campus-User ein umfangreiches multimediales Informationsangebot vorgehalten. Neben einem Zugang zu bekannten Datenbanken wie InfoMed oder dem Hilfsmittelinformationssystem haben Sie dort die Möglichkeit Ihr Wissen einzubringen und sich aktiv an der Erstellung des Informationsportals MDpedia zu beteiligen. Außerdem finden Sie in der Mediathek viele Informationen die jeweils aktuell per RSS -Feed aus interessanten Quellen abgeholt werden, sowie verschiedene multmediale Angebote. |
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Neuro Tronic:Hallo Kollegen, bei der Erkrankung MS steht die physiotherapeutische Behandlung im Vordergrund. Erhaltene Funktionen müssen gefördert werden. Orthopädietechnische Versorgungen beschränken sich in der Regel auf den Bereich des Unterschenkels mit leichten OSG-fixierenden Unterschenkelorthesen aus Kunststoff, die den Fuß in Neutralstellung halten. Damit kann eine genügende plantigrade Auftrittsstabilität des Fußes und ein sicheres Stehen und Gehen erzielt werden. Unter Berücksichtigung der Sicherheit bzw. wegen Sturzgefahr ist im fortgeschrittenen Stadium die Versorgung mit einem entsprechenden Rollstuhl erforderlich. Fazit: Die Möglichkeiten von orthopädieteschnischen Versorgungen bei MS sind grundsätzlich sehr limitiert. Siehe dazu auch die Einschätzungen von Andre-R. Baehler u. Stefan Bieringer MFG Clemens Triller |
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Podcast:Podcasting bezeichnet das Produzieren und Anbieten von Mediendateien (Audio oder Video) über das Internet. Das Kofferwort setzt sich aus den beiden Wörtern iPod und Broadcasting zusammen. Man kann Podcasts (deutsch: ein Hörstück, genauer eine Hördatei) als Radio- oder Fernsehsendungen auffassen, die sich unabhängig von Sendezeiten konsumieren lassen. Meistens können Podcasts über einen RSS-Feed automatisch bezogen werden. Podcasting wäre so als Teilbereich von Video-/Audio-on-Demand zu betrachten. Jedoch stehen letztere Begriffe eher für kostenpflichtige Dienste, während Podcasts in aller Regel kostenlos sind. Unter dem Begriff "Audioblogging" wurde dieses Verfahren ab 2000 erstmalig eingesetzt. Der Begriff "Podcast" bürgerte sich ab 2004 schnell ein, nachdem die Firma Apple, deren tragbarer Digital Audio Player iPod bereits für die Namensgebung hatte herhalten müssen, auf den Zug aufsprang und dem Podcasting durch die Integration in die bereits weit verbreitete Software iTunes Zugang zu einem Massenpublikum verschaffte. Ähnlich wie viele Techniken des sogenannten Web 2.0 erleichtert Podcasting die Bereitstellung und den Empfang von Audio- und Videoinhalten erheblich. So wurde eine breitere Basis von Produzenten wie von Konsumenten geschaffen. Das führte zu einer neuen Qualität von internetbasiertem Rundfunk. |
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RSS:Der Begriff RSS steht für Really Simple Syndication (zu deutsch: "wirklich einfache Verbreitung"). RSS ist ein elektronisches Nachrichtenformat, das ähnlich einem Nachrichtenticker die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Der Abonnent des RSS-Feed kann direkt den angebotenen Links folgen und dort die vollständige Meldung lesen. Somit muss der Benutzer nicht mehr alle ihn interessierenden Webseiten separat aufrufen, um sich auf dem Laufenden zu halten und kann stattdessen alle Neuigkeiten und Nachrichten zentral abrufen, sortieren und archivieren. Er braucht die entsprechenden Seiten nur aufzurufen, wenn ihn die Nachrichtenmeldung oder der Artikel tatsächlich anspricht. Das vereinfacht insbesondere die Beobachtung einer großen Menge von Quellen, in denen es nicht unbedingt regelmäßig zu Änderungen kommt, deren Aktualisierung man aber nicht verpassen möchte. Im Unterschied zur Benachrichtigung per Mail geht die Initiative bei RSS vom Empfänger aus, der den Feed abonniert hat. Das bedeutet, dass der Anbieter die Leser nicht auswählen kann, sich im Gegenzug aber auch nicht um eine Verwaltung des Leserstammes kümmern muss. Der Leser muss nicht offenlegen, dass er die Quelle beobachtet und kann Quellen wesentlich leichter abonnieren bzw. das Abonnement widerrufen, indem er einfach entsprechende Einstellungen in seinem RSS-Aggregator vornimmt. Zum Lesen eines RSS-Feeds dienen herkömmliche Webbrowser oder spezielle RSS-Aggregatoren, RSS-Reader oder Feedreader (letztere Begriffe sind synonym). Ursprünglich wurden RSS-Feeds von Nachrichtenseiten zur Verbreitung von Inhalten verwendet. Das Format erlangte seine heutige Popularität vor allem durch den Einsatz in Weblogs, da die meisten Autoren sehr früh RSS-Feeds für ihre Artikel anboten. Hierbei ging es vor allem um Text. Dies hat sich inzwischen geändert: Podcasts etwa zeigen, dass man auch Audio- oder Video-Inhalte gut via RSS verbreiten kann, die dann z. B. auf tragbare Abspielgeräte ladbar sind. |
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Web 2.0:Web 2.0 ist ein Begriff für eine Reihe interaktiver und kollaborativer Konstrukte des Internets. Web 2.0 beschreibt ohne Spezifikation technischer Einzelheiten eine veränderte Einschätzung und Benutzung des Webs, mit dem Hauptaspekt am Nutzen orientierten Sichten der aller Nutzer: Inhalte werden nicht mehr nur zentralisiert von großen Medien erstellt und an die Massen verbreitet, sondern auch von unabhängigen Personen, die sich untereinander vernetzen. Typische Beispiele hierfür sind Wikis, Weblogs sowie Bild- und Videoportale (z.B. Flickr, YoutTube) und online-Communities (z.B. Facebook). Der als Marketing-Schlagwort eingeführte Begriff Web 2.0 bezeichnet keine spezielle Technik, etwa eine bestimmte Software-Version, sondern mehr das Zusammenwirken verschiedener Methoden und Werkzeuge und eine vermutete soziale und wirtschaftliche Entwicklung. Das Web 2.0 baut auf den herkömmlichen Technologien des Web auf und beschreibt Phänomene wie die Zusammenarbeit in kleinen Gruppen mit dynamisch wechselnden Mitgliedern (peer collaboration) und den Aufbau sozialer Netze (social networking). Aus technischer Sicht bezeichnet Web 2.0 oft eine Kombination der bereits Ende der 1990er Jahre entwickelten Methoden, die durch die große Zahl breitbandiger Internetzugänge erst jetzt weltweit und allgemein verfügbar sind. |
Wiki:Der Begriff Wiki kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet "schnell". Ein Wiki ist eine Sammlung von Webseiten, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch in Echtzeit online geändert werden können. Wikis ermöglichen es, dass verschiedene Menschen gemeinschaftlich (kollaborativ) an Texten arbeiten. Wie bei Hypertexten üblich, sind die einzelnen Seiten eines Wikis durch Querverweise (Links) miteinander verbunden. Wikis ähneln damit Content-Management-Systemen (CMS), unterstützen aber keine streng geregelten Arbeitsabläufe. Die Voraussetzung des Funktionierens von Wiki ist die Bereitschaft, ihr Wissen für die Allgemeinheit (oder einem definierten Teilnehmerkreis, z.B. ein Firmenwiki) zugänglich zu machen beziehungsweise vorhandene Artikel zu perfektionieren. Je größer der Anteil dieser Benutzer, um so besser ist ein Wiki. Mit der Änderbarkeit der Seiten durch jedermann wird - unabhängig davon, ob eine Benutzeranmeldung notwendig ist oder nicht - eine ursprüngliche Idee des World Wide Web (Informationen sollten überall verfügbar und sofort bearbeitbar sein) erstmals verwirklicht und gleichzeitig eine wichtige Anforderung an soziale Software erfüllt. Das weltgrößte Wiki ist die 2001 gegründete Wikipedia, eine freie Enzyklopädie. Im deutschsprachigen Raum bekannte Wikis sind das Stadtwiki Karlsruhe (über 14.000 Artikel) und andere Stadtwikis, das JuraWiki und der Reiseführer Wikitravel. |
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